Unser Skilager 2019

 

Zum dritten Mal haben wir in diesem Jahr die Möglichkeit, gemeinsam mit der Gemeinschaftschule "Hagenberg" in das alpine Skilager nach Raas bei Brixen in Italien zu fahren.

In diesem Jahr haben Leon, Florian, David, Steven und die "alten Hasen" Justin und Maiki das Glück, zu den Auserwählten zu gehören, die die Pisten im Skigebiet Gitschberg-Jochtal unsicher machen dürfen.

 

An dieser Stelle, werden wir euch von unseren Erlebnissen in Wort und Bild berichten.

Viel Spaß beim entdecken.

Sonnabend, 12. Februar

 

Los geht’s! Pünktlich gegen 6.45 Uhr starteten wir mit dem feuerroten Bus in Richtung Italien. Obwohl in den letzten Tagen sehr viel Schnee in den Alpen gefallen ist, verlief unsere Fahrt ohne Probleme. Hinter der Grenze nach Italien, war dort plötzlich der Schnee weg.

Nach etwas mehr als elf Stunden Fahrt und vier Pausen sind wir gegen 18.00 Uhr in der Pension Sonnenhof im kleinen Örtchen Raas angekommen.

Wie immer wurden wir herzlich empfangen, bezogen unsere Zimmer und konnten uns mit leckeren Nudeln stärken.

Nun heißt es Taschen auspacken, die Pension kennenlernen und dann ausruhen, damit wir in den nächsten Tagen genügend Kraft auf der Skipiste haben. 

Hoffentlich schneit es noch ein bischen.

 

Gute Nacht!

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 13. Februar

 

 

Heute trafen wir uns 7.15 Uhr zum Frühstück und fuhren eine Stunde später mit unserem Bus ins Skigebiet. Dort waren wir die erste Gruppe, so dass wir bei der Skiausleihen diesmal nicht lange warten mussten. Hier bekam jeder einen Helm Skischuhe und Ski, welche extra für jeden angepasst werden mussten.

Gut ausgerüstet und warm angezogen ging es dann, aufgeteilt in Leistungsgruppen, auf die Piste. Justin und Maiki konnten in der Gruppe der Fortgeschrittenen mit Frau Paal fahren. Steven, Florian, Leon und David übten als Anfänger mit Herrn Harnisch und sie merkten: aller Anfang ist schwer. Steven und Florian schafften aber am Nachmittag bereits ihre erste Fahrt auf der blauen Piste.

Mit einer Stunde Mittagspause übten wir bis 15.00Uhr. Dann waren bei einigen auch die Kräfte am Ende.

Dass das Land doch sehr klein ist, konnte Steven feststellen, als er eine Internetbekanntschaft, die er noch nie gesehen hat, vor der Talstation der Seilbahn traf.

Zurück in der Pension hieß es erstmal duschen und ausruhen, bevor es dann 18.00Uhr warmes, leckeres Abendessen gibt.

Sicher werden wir gut schlafen und Kräfte sammeln. Morgen geht es ja auch wieder auf die Piste.


 

               

Montag, 14. Februar

 

Endlich Schnee!

                    … auch im Tal.


Als wir heute Morgen aufgewacht sind, waren die Straßen vor dem Haus weiß. Und so ging es nach dem Frühstück hoffnungsvoll wieder auf die Piste. Deutlich sah man die Fortschritte, die unsere Schüler beim Skifahren schon am ersten Tag gemacht haben. Und es ging weiter. Am Nachmittag haben es nun alle geschafft, die blaue Piste zu fahren. Maiki und Justin fuhren bereits auf dem Gitschberg rote Pisten. Da aber durch den anhaltenden Schneefall die Piste schlecht zu sehen war, fuhr auch diese Gruppe wieder auf der einfacheren blauen Piste an der Talstation. Am Ende des Skitages sind im Tal etwa 20 cm Neuschnee gefallen.

Morgen soll dann sogar die Sonne scheinen. Dann werden wir vom Berg aus einen tollen Blick über die Alpengipfel haben, den wir mit Sicherheit alle genießen werden, auch wenn nicht jeder dort Ski fahren wird.


 

 



Dienstag, 15. Februar

 


Wie vom Wetterbericht vorhergesagt, starteten wir heute bei tollem Sonnenschein ins Skigebiet. Und da es bei so einem schönen Wetter sicher auch eine schöne Aussicht gibt, fuhren heute alle mit der Seilbahn auf den Gipfel. Oben angekommen wurden wir mit einem super Blick über die schneebedeckten Alpenberge belohnt. Ein tolles Naturerlebnis. Auch die Pistenverhältnisse waren super, frisch planierter Neuschnee, wenig Skifahrer und Sonnenschein. Die Gruppe der Fortgeschrittenen, zu der auch Maiki gehörte, nutzten dies und begaben sich gleich zweimal mit Herrn Harnisch und Herrn Nürnberg auf die lange, schwierigere Talabfahrt.


Anschließend versuchte auch die Anfängergruppe auf dem Berg vor der Seilbahnstation gemeinsam mit Herrn Kirchhoff das Gelernte anzuwenden. Auf einer ungewohnten Piste, die auch noch seitlich geneigt ist, war dies gar nicht so einfach.

Nach der Mittagspause merkten einige doch schon, wie anstrengend Skifahren ist, da ihre Kräfte doch schon etwas nachließen. Und so fuhren auch unsere sechs Skisportler mit Herrn Harnisch wieder auf der blauen Piste im Tal. Hier lernten sie auch, wie man mit einem Tellerlift fährt.

Zum Abschluss des Skitages hatte Maiki die Möglichkeit mit der Seilbahn auf 1800m zur Bergstation „Tanne“ hinauf zu fahren, um mit Herrn Harnisch eine anspruchsvollere rote Piste zu fahren. Diese meisterte er ohne Probleme.

Am Ende des Tages können alle mit dem erreichten sehr zufrieden sein.

Heute ist aber der sportliche Teil noch nicht zu Ende, da wir nach dem Abendessen nach Brixen ins Hallenbad fahren werden.

 

Sport frei!!!


 


 

 

 


Mittwoch, 16. Februar

 

Schönster Sonnenschein erwartete uns auch heute zu unserem vierten Skitag. In den gewohnten Gruppen ging das Training auch heute weiter. Maiki führ dazu mit der Gruppe um Herrn Nürnberg in den zweiten Teil des Skigebietes an den Gitschberg und stieg sogar bis auf 2510m Höhe auf. Dort wurde er mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Auch die immer schwieriger werdenden Pisten meisterte er gut und konnte dazu die Hinweise von Herrn Nürnberg sofort umsetzen.

Unsere anderen Skifahrer übten weiter auf der blauen Piste an der Talstation und machten dabei weiter Fortschritte. Immer schneller und sicherer absolvieren sie die knapp 2km lange Piste. Auch Stürze werden immer seltener. Nun sind auch sie soweit, dass sie die Piste selbständig bewältigen können.

 

 

 



Donnerstag, 17. Februar

 

Heute ist nun schon der letzte Skitag. Leider hat uns die Sonne verlassen. Bei leichtem Schneefall fuhren wir dem dieses Mal wolkenverhangenen Gipfel des Gitschberges entgegen. Am Vormittag hatten alle noch einmal  die Gelegenheit zu zeigen, was sie in dieser Woche gelernt haben. Die Gruppen der Fortgeschrittenen fuhren bis zur ersten Bergstation und nutzten zuerst die gut präparierte lange und heute wenig befahrene Talabfahrt, bevor sie dann auf den roten Pisten weiterfuhren. Je mehr es dem Mittag entgegen ging, um so dichter wurde der Nebel am Berg. Zu Mittag ging es diesmal in die Skihütte an der Talstation. Da in der großen Kasse noch etwas Geld übrig war, bekam daraus jeder 10€ um sich dort ein Mittagessen zu bestellen. Das war sehr lecker.

Mach dem Mittag hatten alle 2 Stunden Zeit für freies Üben, bevor dann die Schiausrüstung abgegeben werden musste. Damit war nun unsere Zeit auf der Skipiste für dieses Jahr leider schon wieder beendet.


 

 

Nach dem Abendessen gab es die Auswertung des Skikurses und jeder Schüler konnte sein Skidiplom in Empfang nehmen. Es war eine tolle Woche, in der sich die Schüler beider Schulen gut miteinander verstanden. So geht gelebte Inklusion!

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an Frau Paal, die mit enormen Einsatz dieses Skilager über viele Jahre organisiert hat. Danke, dass wir die letzten drei Jahre daran teilnehmen durften.

Morgen geht es dann 7.00Uhr auf die Heimreise. Schade, wir würden alle gern noch ein paar Tagge anhängen!

 

 

 





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